Warum wir leiden

02.08.2021

und wie wir Leid und Stress loslassen können.

Die Buddhisten sagen, Leben ist Leiden. Weil Gier und haben wollen, Leid verursacht. Und der einzige Weg, Leid zu überwinden, sei das Loslassen. 

Ist das so? Aber warum suchen wir dann Freiheit und Glück, indem wir immer mehr wollen. Mehr arbeiten, um mehr kaufen zu können. Mehr Geld verdienen, um unabhängig zu werden. Funktioniert das? Nein. Jeder erfüllte Wunsch, wird wieder neue Wünsche wecken. Und alles was wir uns leisten können, bindet uns auch wieder. 

Besitz belastet auch. Er macht uns nicht unabhängig. Im Gegenteil. Und wenn wir etwas besitzen, haben wir auch Angst es wieder zu verlieren. Und schon leiden wir wieder.

Genauso ist es mit Beziehungen. Wir besitzen den anderen nicht, und doch wollen wir ihn nicht verlieren. Warum? Ist denn wirklich der andere für unser Glück verantwortlich? So lange wir glauben, den anderen zu brauchen um glücklich zu sein, haben wir einen Mangel in uns. Wir sehen nicht, dass nur wir selbst für unser Glück verantwortlich sind. Kein Mensch, kein materieller Besitz kann uns von unserem Leiden befreien. 

Wie können wir also wirklich lernen, unabhängig, glücklich und frei zu sein? Wir müssen erkennen, dass leiden durch Festhalten an Vergänglichem entsteht. Wir sollten lernen, den Moment und die Situation als gegeben anzunehmen. Es nutzt nichts, etwas zu beklagen, dass kaputt gegangen ist. Sammelt die Scherben auf und akzeptiert was passiert ist. 

Es hilft, wenn wir unseren Verstand pausieren lassen. Denn unser Verstand ist der Auslöser für Stress. Er ist zuviel mit Erinnerungen an vergangene Ereignisse, die wir eh nicht mehr ändern können, und mit möglichen, zukünftigen Situationen beschäftigt. Dieses Gedankenkarussel löst Ängste und Stress aus. Lassen wir unseren Verstand pausieren, sind wir sorgenfrei. Frei von Ängsten und Bedürfnissen .Pausieren können wir im Hier und Jetzt. Wenn wir bewusst im Moment leben. Wenn wir uns häufiger bewusst machen, wie es uns im jetzigen Moment gerade geht, werden wir bemerken, dass es uns meistens sogar gut geht. Warum also weiter an leidvollem festhalten?

Üben können wir das mit Meditationen, Sie helfen uns, den gegenwärtigen Moment anzunehmen, wie er ist und führen uns zu mehr Gelassenheit. Schon bei der Beobachtung unseres Atem, erkennen wir, dass nichts bleibt wie es ist. Alles fließt, alles ist vergänglich. 

Und wir sollten vermehrt darauf achten, wer und was uns nicht gut tut und uns stresst. Da hilft es, auf unseren Bauch zu hören. Und auch hier dann loslassen. 

Wenn wir uns selbst bewusst sind, sehen wir, dass wir alles in uns haben. Liebe, Gelassenheit, Freiheit, Frieden. Das finden wir nicht im Außen. Lernen wir die Annahme und das Loslassen, finden wir zu uns und zu unserem inneren Frieden. Diesen Frieden und diese Liebe aus unserem Inneren, können wir dann nach außen tragen, wie ein Licht ins Dunkel.

Liebe Grüße,

Eure Gloria 

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