Raunachtbegleitung - 10.Raunacht

30.12.2021

 10. Raunacht

Die Karten der letzten Nacht für den September zeigen mir ein sehr persönliches Thema aber auch ein Grundthema der aktuellen Zeitqualität.

Aus dem Hermetic Tarot zog ich The Moon (Der Mond), Ruler of Flux And Reflux (Herr von Fluss und Überfluss)

und aus den Mondaspekten Gedanken.

Ich liebe die Karte des Mondes, weil ich mich mit dem Mond sehr verbunden fühle. Mit meinen Gefühlen wandere ich mit ihm durch die Tierkreiszeichen und meine innere Stimme nenne ich Luna. Sie schenkt mir meine Vorahnungen, Träume und Visionen.

Auch der Mond im Tarot steht für Vorahnungen, aber auch für Ängste. Zwischen all den zuversichtlichen Karten dieser Raunachtlegung mahnt er mich, dass Grundthema nicht zu vergessen. Zur Zeit finden sich im Kollektiv unzählige Ängste. Menschen haben Angst vor Krankheit und Tod, vor Verlusten jeglicher Art. Ob es die Angst ist, Menschen zu verlieren die man liebt, Angst die Arbeit/Existenz zu verlieren, Angst vor Kontrolle und Kontrollverlust. Angst vor Gewalt. Es ist all das im Feld gerade im Überfluss vorhanden.

Vor einigen Wochen hatte ich einen Traum, aus dem ich etwas panisch erwachte. Dabei war er kein klassischer Albtraum. Erstmal verarbeitete ich mit ihm Themen, die ich recht leicht deuten konnte, die mich aber nicht sehr beunruhigten. Ich wusste um welche inneren Blockeden es ging und wie ich diese auflöse. Das erste Anzeichen dafür, dass es auf die Raunächte zuging, war die Detailliertheit. Das zweite war dann ein Hinweis, dem ich folgen sollte. Eigentlich passte er thematisch schon noch zum Traum, irritiert hat mich mein panisches Aufwachen. Das passte nicht, weil der Hinweis erstmal gar nicht beängstigend war. Bis ich ihm dann folgte. Und da wurde mir klar, dass der Hinweis aus dem Traum entweder das Verarbeiten meiner Vorahnungen zeigte oder aber eine Art Vision darstellt.

Dies ist nicht immer eindeutig zuzuordnen weil wir immer auch Täuschungen und Illusionen ausgesetzt sind. Ebenfalls Themen der Tarotkarte Der Mond.

Deswegen ist jetzt die Karte aus den Mondaspekten so wichtig: Gedanken. Mit unseren Gedanken erzeugen wir Energie, welche wir in das kollektive Feld aussenden. Mit der Kraft unserer Gedanken können wir Gefühle und Stimmungen erzeugen. Denke ich, dass etwas schreckliches passieren wird, erzeuge ich zum einen Angst, welche auch für andere spürbar ist und übertragbar sein kann. Zum anderen kann dieses Denken zu selbsterfüllender Prophezeiung werden. Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Ein anderer Aspekt, den man beachten sollte: Wenn wir im Vertrauen sind, dann wissen wir, dass alles was gerade passiert dem Prinzip Ursache und Wirkung zuzuordnen ist und das alles richtig ist so wie es ist. Nichts ist einfach nur schlecht. Alte Strukturen müssen zerbrechen, damit Neues entstehen kann. Aus dem Tod entsteht im Kreislauf der Natur wieder neues Leben. Nichts geht je verloren. Wenn wir das alles berücksichtigen, müssen wir keine Angst haben.

Bleiben wir bei uns, in unserer Mitte und nehmen die Beobachterposition ein. Nähren wir unsere Gedanken mit positiven Dingen und lassen unsere Ängste los. Das ist Gedankenhygiene für uns und für das Kollektive Bewusstsein. Wenn wir auf unsere innere Stimme hören, werden wir wissen, wann wir nach einer passiven, annehmenden Phase wieder in eine aktive, gebende gehen können. Im Jahresrad ist jetzt die Zeit der Weiblichkeit. Also Rückzug, Passivität. Nur langsam kommt das Licht zurück, dass uns reaktivieren wird.

Ich wünsche dir eine schöne 10.Raunacht. Wir nähern uns auch in der Legung wieder der Zeit der inneren Einkehr. Bis morgen,

Alles Liebe,

Deine Gloria

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